Der Weg in die eigene Würde:
„Um Räume für andere zu öffnen, musste ich zuerst mein eigenes Fundament im SEIN erschaffen.“
Mein Weg begann in einem strukturierten, materiell erfolgreichen Umfeld Baden-Württembergs. Ich folgte zunächst dem vernünftigen Pfad: Ausbildung in der Touristik im Herzen Münchens, Wirtschaftsstudium in Freiburg – ein sicheres Leben im „Haben“. Doch meine Seele suchte von Kindheit an nach einer ganz anderen Dimension.
Der Wendepunkt kam durch den Mut zum Ausbruch: Ich verließ die vorgegebenen Bahnen und absolvierte mein akademisches Studium als Freie Malerin und Kulturpädagogin an einer feinen Kunsthochschule bei Bonn. Hier, inmitten unberührter Natur, wurde ich zum ersten Mal in meiner wahren Essenz gesehen. Hier bekamen die Seele und das schöpferische Tun durch die Ganzheitlichkeit der Anthroposophie endlich den Raum, den sie brauchten.
Eine tiefe Sehnsucht führte mich weiter als Dozentin an die Universität in Ecuador. Südamerika empfing mich als pulsierender, zutiefst lebendiger Kontinent. Das Überleben einer Gasexplosion und eines Erdbebens lehrten mich die unbändige, existenzielle Urkraft des Lebens und das unerschütterliche Vertrauen in das Geführtsein.
Vom „bunten Vogel“ zum Fels in der Brandung
Zurück in Deutschland gründete ich meinen eigenen Kunstraum, leitete eine Galerie und begleitete jahrelang Menschen an Schulen und in Projekten. Doch im Untergrund tobte lange Zeit der Spagat zwischen der kreativen Freiheit und der erlernten Anpassung. Ich musste ganz nach Innen gehen und das Nadelöhr der eigenen Vergangenheit durchschreiten, um die Ketten endgültig zu sprengen.
Aus der Anpassung wurde die aufrechte, würdevolle Haltung meines wahren Selbst. Heute stehe ich in meiner vollen Kraft, verankere mein Leben neu am Bodensee und öffne genau diesen heiligen Freiraum für dich.
Ich bin den Weg gegangen – und ich weiß, wie du dein unerschütterliches Fundament im Innen erschaffst.




